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Frühes sowjetisches Industriedesign Stielkasserolle Vulkan Tremass Trust, 1931

Frühes sowjetisches Industriedesign Stielkasserolle Vulkan Tremass Trust, 1931

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Antiker Kupfertopf, hergestellt von der Fabrik Vulkan, Teil des Tremass Trusts in Leningrad, datiert 1931. Der Körper ist aus dickem Kupfer gefertigt und weist eine warme, altersbedingte Patina auf, die sowohl sein Alter als auch seine Haltbarkeit widerspiegelt. Die geprägte Inschrift an der Seite lautet auf Russisch: „ТРЕМАСС ЗАВОД ВУЛКАН ЛЕНИНГРАД 1931“. Es ist ein sehr seltenes und cooles Beispiel für frühes sowjetisches Industriedesign. Ein Stück auf Museumsniveau.

Der Griff scheint aus Stahl oder Eisen gefertigt zu sein und ist in einem minimalistischen, utilitaristischen Stil geschmiedet, der typisch für die Epoche ist. Seine lange, schlanke Form deutet darauf hin, dass er für den Einsatz in einer professionellen Küche oder einer industriellen Umgebung konzipiert wurde und sowohl Reichweite als auch Kontrolle bot. Dieses Stück ist nicht nur ein funktionaler Gegenstand, sondern auch ein historisches Artefakt, ein Zeugnis der Handwerkskunst und Materialintegrität der frühen sowjetischen Fertigung unter dem Tremass Trust. Seine Seltenheit und gut erhaltenen Markierungen machen es zu einem Sammlerstück von echtem historischem Wert.

Abmessungen: Höhe max. mit Halterung ist 16 cm, Durchmesser ist 20 cm. Exzellenter Vintage-Zustand, was für Tremass-Stücke selten ist. Gewicht ist 1,7 kg.

Ein finnischer Deckel aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wird kostenlos mit dem Topf mitgeliefert.

Warum frühe sowjetische Vintage Tremass kaufen?

In den frühen 1920er Jahren, inmitten der turbulenten Nachrevolutionszeit, versuchte die Sowjetregierung, ihre Industrieanlagen zu konsolidieren und zu optimieren. Am 30. Dezember 1921 wurde auf Anordnung des Nordwestlichen Regionalbüros für Industrie in Petrograd (heute St. Petersburg) der Staatliche Regionale Trust der Leningrader Massenproduktionswerke, bekannt als „Tremass“, gegründet.

Dieses Konglomerat vereinigte mehrere vorrevolutionäre Unternehmen, darunter die renommierte Fabrik „Eduard“, das Werk „Vulkan“ und die „Krasny Gvozdilshchik“ (Roter Nagelmacher). Diese Fabriken wurden verstaatlicht und in Tremass integriert, um die Massenproduktionskapazitäten in der aufstrebenden sowjetischen Wirtschaft zu stärken.

Die Fabrik „Eduard“, ursprünglich 1899 vom Kaufmann Eduard Dietwald gegründet, genoss einen ausgezeichneten Ruf für die Herstellung hochwertiger Gold- und Silberartikel, darunter Orden und akademische Insignien. Unter Tremass wurde sie in „Künstlerische Prägeanstalt benannt nach Genossen Romensky“ umbenannt.

Diese Einrichtung produzierte weiterhin exquisite Gegenstände wie Tafelgeschirr, Podstakanniki (Glashalter) und dekorative Abzeichen und bewahrte einen Handwerksstandard, der diese Gegenstände sowohl selten als auch bei Sammlern und Historikern gleichermaßen hoch geschätzt machte.

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